Portversorgung

AIP care GmbH

Portversorgung

Nicht nur im Krankenhaus, auch in der intensivmedizinischen ambulanten Pflege ist es nicht ungewöhnlich, dass Patienten einen langfristigen intravenösen Zugang benötigen, der beispielsweise für die Verabreichung von Schmerzmitteln bei der medikamentösen Schmerztherapie oder für die künstliche Ernährung genutzt wird.

Dieser Portkatheter, kurz auch Port genannt, hat sowohl für den Patienten sowie auch für Ärzte und Pflegepersonal viele Vorteile, doch er muss auch entsprechend gepflegt werden.
Diese Aufgabe übernimmt und kompetentes und fachlich geschultes Team aus examinierten Krankenpflegern gern für sie oder Ihren Angehörigen.

Über uns

AIP care ist Ihr professioneller Pflegedienst für die Intensiv- und Beatmungspflege. Aus Bochum für die Region.

Intensivpflege zu Hause

Die Versorgung unserer intensivpflegebedürftigen Patienten findet zu Hause statt.

Beatmungspflege

Wir versorgen unsere Beatmungspatienten liebevoll, professionell und freundschaftlich. Jederzeit.

AIP care untersützt Sie

Einsatzgebiete und Vorteile des Portkatheters

Benötigen Sie als Patient regelmäßige Injektionen oder Infusionen, ist es wesentlich schonender für das Gefäßsystem und damit für Ihr allgemeines Wohlbefinden, einmal einen Port zu implantieren, durch den alle notwendigen Medikamente verabreicht werden, als die Venen und damit das Gefäßsystem immer wieder aufs Neue mit Injektionen zu belasten.

Das Portkatheter-System kann an verschiedenen Stellen im Körper implantiert werden und die Implantation erfolgt bei einem kurzen Klinikaufenthalt oder auch ambulant in der Arztpraxis.

Patienten, denen ein Port gelegt wurde, bekommen einen Port-Pass ausgehändigt, in dem alle relevanten Daten des Ports vermerkt sind und der nach Möglichkeit immer mitgeführt werden sollte. Eine Kopie des Port-Passes sollte sich außerdem in der Pflegedokumentation befinden.

Ist der Port einmal gelegt, kann mithilfe der Portversorgung eine längerfristige Gabe von Antibiotika erfolgen oder der Port kann zur Verabreichung von Schmerzmitteln bei der Schmerztherapie genutzt werden. Wichtig ist dabei, dass kleine und dünnwandige Venen und andere Gefäße nicht durch die wiederholte Medikamentengabe oder Infusion beeinträchtigt werden, was zu irreversiblen Venenschäden führen kann.

Ein fachgerecht implantierter Port verursacht keine Schmerzen und erspart Ihnen oder Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das wiederholte Setzen von Injektionen in ein zunehmend in Mitleidenschaft gezogenes Gefäßsystem. Verabreicht werden die Medikamente oder Infusionen durch eine Membran im Port, die von außen fühlbar ist. Dieser Vorgang kann etwa 2.000 Mal wiederholt werden, bis der Port gewechselt werden muss.

Auch die sogenannte parenterale Ernährung, die bei gewissen Krankheiten erforderlich ist, weil sie den Magen-Darm-Trakt vollständig umgeht, wird mit Hilfe eines Ports durchgeführt.

Zuhause – Geborgenheit & SIcherheit

Nutzung und Pflege des Ports

Der Port kann also genutzt werden, um Sie als Patient oder Ihren pflegebedürftigen Angehörigen auf schonende und gefäß-erhaltende Weise mit wichtigen Medikamenten oder mit Nahrung zu versorgen.

Die unter der Haut implantierte Portanlage, die einen dauerhaften Zugang sichert und bei Gebrauch durch die Haut punktiert wird,  stellt jedoch auch immer eine Verbindung zwischen der Blutbahn und der Außenwelt dar, so dass bei der Portversorgung auf penible Hygiene und Sauberkeit geachtet werden muss.

Unser speziell geschultes Personal kümmert sich mit großer Sorgfalt und viel Erfahrung um die Pflege des Portkatheters und achtet peinlich genau darauf, dass es nicht zu einer Infektion des Ports kommen kann.
Ausschlaggebend wichtig dafür sind  selbstverständliche allgemeine Hygienemaßnahmen wie die Desinfektion oder das Tragen steriler Handschuhe.

Auch das Verstopfen des Ports muss vermieden werden, so dass es notwendig ist, den Port regelmäßig zu spülen.

Bei unserem geschulten und erfahrenen Fachpersonal sind Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger in Punkto Portversorgung in den allerbesten Händen.

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